N26 bietet keine DATEV-Schnittstelle: keine RZ-Bankinfo und keinen Export im DATEV-Format. Es gibt den monatlichen Kontoauszug als PDF und den Kontoaktivitätsbericht als CSV. SmartKontoauszug macht aus dem PDF die Datei, die DATEV einliest – einen Buchungsstapel mit EXTF-Kennung oder eine MT940-Datei, in der die N26-Bankverbindung dank deutscher IBAN schon steht. Für alle Kontomodelle, Spaces und N26 Business.
Zuletzt aktualisiert:
Ausgangslage
Stand Oktober 2026. Prüfen Sie Änderungen direkt im Hilfebereich von N26.
N26 ist nicht an das DATEV-Rechenzentrum angebunden. Den automatischen Umsatzabruf, den Kanzleien von Sparkassen oder Volksbanken kennen, gibt es für N26-Konten nicht.
Den monatlichen Kontoauszug stellt N26 als PDF in App und Web-App bereit. Der Kontoaktivitätsbericht für einen frei gewählten Zeitraum kommt als PDF oder CSV – im N26-eigenen Spaltenaufbau, nicht im DATEV-Format.
Kanzleien berichten, dass sich ein N26-Konto über das PIN/TAN-Verfahren (finAPI) in DATEV Unternehmen online abrufen lässt. Das ersetzt keine Schnittstelle: Sie müssen den Abruf regelmäßig freigeben, und für zurückliegende Monate bleibt der Kontoauszug der Weg.
Zwei Wege
DATEV kennt für Dateien von außen zwei Importe. Bei N26 ist die Frage weniger die Währung – alle Konten laufen in Euro – als die Spaces: Überträge zwischen Hauptkonto und Spaces dürfen in DATEV nicht als Einnahmen oder Ausgaben landen.
Aus jedem N26-Monatsauszug entsteht ein Stapel. Das Hauptkonto buchen Sie auf 1200 (SKR03) bzw. 1800 (SKR04). Spaces, deren Buchungen in die Buchhaltung gehören, bekommen ein eigenes Bankkonto; Überträge zwischen Hauptkonto und Space laufen über Geldtransit, 1360 bzw. 1460.
Weil N26-Konten eine deutsche IBAN haben, füllt der MT940-Export das Feld :25: mit der Bankleitzahl 10011001 und Ihrer Kontonummer aus der IBAN – ohne Nachfrage. Die Kanzlei spielt die .sta-Datei wie einen elektronischen Bankauszug ein und bucht mit ihren eigenen Regeln und Lerndateien.
Anleitung
In der App: Finanzen-Tab, Konto oder Space wählen, Zahnrad-Symbol, „Kontoauszüge", Monat als PDF speichern. In der Web-App unter app.n26.com: Home-Tab, Konto wählen, „Downloads", Bereich „Kontoauszüge". Jeder Space hat eigene Auszüge.
Laden Sie die Monatsauszüge hoch, gern ein ganzes Quartal auf einmal. Empfänger, Verwendungszweck und bei Kartenzahlungen der Händlername werden samt Betrag und Vorzeichen übernommen; Überträge zu Spaces bleiben als solche erkennbar.
Wählen Sie beim Download DATEV und SKR03 oder SKR04. Tragen Sie für das Hauptkonto 1200 bzw. 1800 ein, für einen Space das Bankkonto, das die Kanzlei dafür führt, und ergänzen Sie Beraternummer, Mandantennummer, Wirtschaftsjahresbeginn und Sachkontenlänge aus den Kanzleidaten.
Lesen Sie die EXTF-Datei als Buchungsstapel in DATEV Rechnungswesen oder Kanzlei-Rechnungswesen ein. Überträge zwischen Hauptkonto und Spaces kontieren Sie auf Geldtransit, bevor der Stapel festgeschrieben wird – sonst erscheinen sie als Einnahme oder Ausgabe.
Bucht die Kanzlei selbst, wählen Sie beim Download MT940. Die .sta-Datei enthält die Bankleitzahl 10011001 und Ihre Kontonummer im Feld :25: sowie Anfangs- und Endsaldo des Monats. Die Kanzlei importiert sie über den Dateiimport der Kontoumsätze.
Welches Gegenkonto Ihre Buchungen bekommen und ob ein Space ein eigenes Bankkonto oder nur Geldtransit ist, stimmen Sie mit Ihrer Kanzlei ab. SmartKontoauszug nimmt den fehleranfälligen Teil ab: jede Buchung vollständig und mit korrektem Vorzeichen aus dem N26-PDF in die Importdatei zu übertragen.
Die Datei
Der Buchungsstapel ist eine CSV-Datei im DATEV-Format mit EXTF-Kopfzeile. So füllt SmartKontoauszug die Felder aus einem N26-Monatsauszug:
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Häufige Fragen
Nein. N26 ist nicht an RZ-Bankinfo angebunden und bietet keinen Export im DATEV-Format. Kanzleien können das Konto über das PIN/TAN-Verfahren in DATEV Unternehmen online abrufen, müssen den Zugriff aber regelmäßig freigeben lassen. Für den Dateiweg erzeugen Sie Buchungsstapel oder MT940 aus dem PDF-Kontoauszug.
Für DATEV nicht. Der Bericht ist eine rohe Transaktionsliste im N26-eigenen Aufbau, ohne EXTF-Kopfzeile, Soll/Haben-Kennzeichen und Kontenfelder. Der monatliche PDF-Kontoauszug ist außerdem der Beleg, den Finanzamt und Kanzlei erwarten – deshalb setzt SmartKontoauszug beim PDF an.
Als Geldtransit, also über 1360 (SKR03) bzw. 1460 (SKR04). Ein Übertrag in einen Space ist keine Ausgabe und zurück keine Einnahme. Führen Sie einen Space als eigenes Bankkonto, laden Sie auch dessen Auszug hoch, damit beide Seiten des Übertrags in DATEV auftauchen.
Kanzleien berichten, dass das über das PIN/TAN-Verfahren funktioniert. Sie müssen den Zugriff aber in der N26 App regelmäßig neu bestätigen, und ältere Monate holt der Abruf nicht nach. Für Nachbuchungen und das Archiv bleibt der PDF-Kontoauszug der verlässliche Weg.
Fragen Sie kurz nach. Viele Kanzleien nehmen MT940, weil sie N26-Umsätze dann wie einen Bankauszug mit eigenen Buchungsregeln verarbeiten; die Bankverbindung steht dank deutscher IBAN automatisch in der Datei. Wer selbst vorkontiert oder in DATEV Unternehmen online arbeitet, nimmt den Buchungsstapel.
Ja. N26 Business richtet sich an Selbstständige und Freiberufler; die Auszüge haben denselben Aufbau wie die privaten Kontomodelle und werden genauso umgewandelt. Konten für Kapitalgesellschaften bietet N26 nicht an.
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