IBAN prüfen – kostenlos und direkt im Browser

Fügen Sie eine IBAN ein und sehen Sie sofort, ob sie gültig ist. Der Prüfer kontrolliert Länge und Prüfsumme nach dem internationalen Standard und zeigt für deutsche IBANs zusätzlich Bankname, BIC und Bankleitzahl aus dem offiziellen Bundesbank-Verzeichnis an. Ihre Eingabe verlässt dabei nie Ihr Gerät.

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Leerzeichen sind egal – fügen Sie die IBAN einfach so ein, wie sie im Kontoauszug steht.

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Wie funktioniert die IBAN-Prüfung?

Jede IBAN trägt an der dritten und vierten Stelle zwei Prüfziffern, die nach dem internationalen Standard ISO 13616 aus der gesamten Kontokennung berechnet werden (Modulo-97-Verfahren). Der Prüfer rechnet diese Prüfsumme nach und erkennt damit praktisch jeden Tippfehler: eine falsche Ziffer, ein vergessenes Zeichen oder zwei vertauschte Ziffern – der klassische Zahlendreher – führen fast immer zu einer ungültigen Prüfsumme.

Zusätzlich wird geprüft, ob der Ländercode existiert und ob die Länge zum Land passt. Eine deutsche IBAN hat immer 22 Zeichen, eine österreichische 20, eine Schweizer 21. Beide Prüfungen zusammen sind derselbe Mechanismus, den auch Banken beim Erfassen einer Überweisung anwenden.

So ist eine deutsche IBAN aufgebaut

Eine deutsche IBAN besteht aus 22 Zeichen: dem Ländercode „DE", zwei Prüfziffern, der achtstelligen Bankleitzahl und der zehnstelligen Kontonummer. Kürzere Kontonummern werden vorne mit Nullen aufgefüllt. Am Beispiel DE89 3704 0044 0532 0130 00: „89" sind die Prüfziffern, „37040044" ist die Bankleitzahl (Commerzbank Köln) und „0532013000" die Kontonummer.

Weil die Bankleitzahl in der IBAN steckt, kann der Prüfer für deutsche IBANs auch die Bank ermitteln: Er schlägt die BLZ im offiziellen Bankleitzahlen-Verzeichnis der Deutschen Bundesbank nach und zeigt Bankname, Sitz und BIC an.

Was eine gültige IBAN nicht bedeutet

Die Prüfung sagt nur, dass die IBAN formal korrekt aufgebaut ist – nicht, dass das Konto tatsächlich existiert oder der genannten Person gehört. Ob ein Konto hinter der IBAN steht, weiß nur die kontoführende Bank.

Genau deshalb gleichen Banken im Euroraum seit Oktober 2025 bei SEPA-Überweisungen den Empfängernamen mit der IBAN ab („Verification of Payee"). Stimmen Name und Konto nicht überein, warnt Ihre Bank vor dem Absenden. Die formale IBAN-Prüfung bleibt trotzdem der schnellste erste Check – etwa bevor Sie eine Rechnung mit einer abgetippten Bankverbindung verschicken.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Tool

Nein. Der Prüfer kontrolliert den formalen Aufbau der IBAN (Land, Länge, Prüfsumme). Ob das Konto existiert und wem es gehört, weiß nur die kontoführende Bank. Bei SEPA-Überweisungen gleicht Ihre Bank seit Oktober 2025 zusätzlich den Empfängernamen mit der IBAN ab.

Nein. Die Prüfung läuft vollständig in Ihrem Browser – die IBAN wird an keinen Server gesendet, nicht gespeichert und nicht ausgewertet. Auch das Bankleitzahlen-Verzeichnis wird nur als Datei in Ihren Browser geladen, die Suche darin passiert lokal.

Ja. Länge und Prüfsumme werden für alle rund 90 Länder des IBAN-Systems geprüft – auch für Österreich (20 Zeichen) und die Schweiz (21 Zeichen). Bankname und BIC kann der Prüfer allerdings nur für deutsche IBANs anzeigen, weil dafür das Bankleitzahlen-Verzeichnis der Deutschen Bundesbank genutzt wird.

Die Bankleitzahl steckt zwar in der IBAN, ist aber möglicherweise nicht mehr im aktuellen Bundesbank-Verzeichnis eingetragen – typischerweise nach einer Fusion, bei der die alte BLZ gelöscht wurde. Die IBAN selbst kann trotzdem weiterhin gültig und nutzbar sein.

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