Stripe-Auszahlungen in DATEV buchen

Auf dem Kontoauszug steht nur die Stripe-Auszahlung – Umsätze, Erstattungen und Gebühren stecken darin. Ziehen Sie den Bericht „Auszahlungsabgleich" aus Stripe in das Feld: Der Konverter zerlegt jede Auszahlung in ihre Bestandteile und schreibt daraus einen DATEV-Buchungsstapel, der über Geldtransit genau gegen Ihre Bankbuchung aufgeht. Die Datei wird nicht hochgeladen, sondern vollständig in Ihrem Browser verarbeitet.

Zuletzt aktualisiert:

Stripe-Auszahlungsabgleich hier ablegen oder auswählen

CSV „Aufgeschlüsselt" aus Berichte → Auszahlungsabgleich – die Datei bleibt auf Ihrem Gerät

Läuft zu 100 % in Ihrem Browser Keine Datenübertragung an Server Kostenlos, ohne Registrierung

So laden Sie den richtigen Bericht aus Stripe

Der Konverter braucht den aufgeschlüsselten Auszahlungsabgleich. Öffnen Sie im Stripe-Dashboard Berichte → Auszahlungsabgleich und wählen Sie den Zeitraum. Stripe ordnet Auszahlungen dabei nach dem voraussichtlichen Eingangsdatum, nicht nach dem Tag, an dem Ihre Bank sie gutschreibt – wählen Sie den Zeitraum im Zweifel etwas größer.

Klicken Sie im Abschnitt „Auszahlungsabgleich" auf Download und wählen Sie „Aufgeschlüsselt" als CSV. Die Standardspalten genügen: automatic_payout_id, automatic_payout_effective_at, created, currency, gross, fee, net und reporting_category. Nehmen Sie customer_name und invoice_number hinzu, erscheinen Kundenname und Rechnungsnummer in Buchungstext und Belegfeld 1.

Den Bericht gibt es nur bei automatischen Auszahlungen, der Grundeinstellung bei Stripe. Lösen Sie Auszahlungen selbst aus, kann Stripe nicht sagen, welche Zahlungen in welcher Auszahlung stecken.

Wie der Konverter bucht

Das Stripe-Guthaben wird wie ein eigenes Bankkonto geführt, im Vorschlag 1210 im SKR03 bzw. 1810 im SKR04 (Bank 1). Dieses Konto steht in jeder Buchung im Feld Konto, das Gegenkonto hängt von der Art des Vorgangs ab: Umsätze, Erstattungen und Rückbuchungen laufen über das Erlöskonto (8400 bzw. 4400, Erlöse 19 % USt), Stripe-Gebühren über Nebenkosten des Geldverkehrs (4970 bzw. 6855) und die Auszahlung selbst über Geldtransit (1360 bzw. 1460).

Den Eingang der Auszahlung auf dem Girokonto buchen Sie ebenfalls gegen Geldtransit. Beide Seiten heben sich dort auf, und das Stripe-Konto steht nach jeder Auszahlung wieder auf null. Bleibt auf Geldtransit ein Saldo stehen, fehlt eine Seite – meist eine Auszahlung, die erst nach dem Monatsende auf dem Bankkonto eingegangen ist.

Mit „Summen je Auszahlung" entstehen pro Auszahlung höchstens sechs Buchungen mit dem Auszahlungsdatum als Belegdatum; der Stripe-Bericht dient als Beleg für die Einzelposten. „Jede Zahlung einzeln" bucht jede Zahlung, Erstattung und Gebühr mit ihrem eigenen Datum – nützlich, wenn Sie Zahlungen mit offenen Posten ausgleichen. Die Stripe-IDs von Vorgang und Auszahlung stehen in beiden Fällen im Feld Beleginfo.

Erstattungen, Rückbuchungen und sonstige Vorgänge

Erstattungen (refund) und Rückbuchungen aus Streitfällen (dispute) mindern die Erlöse und werden deshalb gegen das Erlöskonto gebucht – über das Automatikkonto korrigiert DATEV die Umsatzsteuer gleich mit. Zu den Rückbuchungen zählen auch fehlgeschlagene Lastschriften (charge_failure) und gewonnene Streitfälle (dispute_reversal), die den Betrag zurückbringen. Die Gebühr, die Stripe für einen Streitfall einbehält, landet bei den Gebühren.

Vorgänge ohne naheliegendes Gegenkonto – etwa Reserven (risk_reserved_funds), Aufladungen (topup) oder Connect-Transfers – bucht der Konverter nicht auf Verdacht. Enthält Ihr Bericht solche Kategorien, nennt er sie und fragt nach einem Konto dafür.

Gebucht werden Auszahlungen in Euro. Zahlt ein Kunde in einer anderen Währung, rechnet Stripe den Betrag vorher um, er steht im Bericht also bereits in Euro. Zeilen in Fremdwährung gibt es nur, wenn Sie bei Stripe ein Guthaben in einer anderen Währung führen; sie werden mit Hinweis übersprungen.

Umsatzsteuer auf die Stripe-Gebühren

Stripe rechnet die Gebühren für Konten in Deutschland aus Irland ab und berechnet keine Umsatzsteuer. Ob die Gebühren als Umsätze im Zahlungs- und Überweisungsverkehr steuerfrei sind (§ 4 Nr. 8 Buchst. d UStG) oder ob Sie als Leistungsempfänger die Steuer nach § 13b UStG schulden, ist umstritten – Stripe selbst verweist dafür auf Ihre steuerliche Beratung.

Der Konverter legt sich deshalb nicht fest: Die Gebührenbuchungen tragen keinen BU-Schlüssel, die steuerliche Behandlung ergibt sich aus dem Gebührenkonto, das Sie eintragen. Klären Sie mit Ihrer Steuerberatung, welches Konto für Ihren Fall richtig ist.

Auch das Erlöskonto ist nur ein Vorschlag. 8400 bzw. 4400 sind Automatikkonten für Erlöse mit 19 % Umsatzsteuer. Verkaufen Sie zu anderen Steuersätzen, ins Ausland oder als Kleinunternehmer, tragen Sie das passende Erlöskonto ein oder buchen Sie die betroffenen Zahlungen im Einzelmodus um.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Tool

Werden meine Stripe-Daten hochgeladen?

Nein. Die CSV-Datei wird direkt in Ihrem Browser gelesen, und der Buchungsstapel entsteht lokal. Es gibt keinen Upload und keine Speicherung – auch Kundennamen und E-Mail-Adressen aus dem Bericht verlassen Ihr Gerät nicht.

Welche Datei aus Stripe brauche ich?

Den aufgeschlüsselten Auszahlungsabgleich als CSV: im Dashboard unter Berichte → Auszahlungsabgleich, Download, „Aufgeschlüsselt". Der Export aus der Zahlungsübersicht und die Zusammenfassung des Berichts reichen nicht, weil ihnen die Zuordnung zur einzelnen Auszahlung fehlt.

Kann DATEV die Datei importieren?

Ja. Die Datei ist ein Buchungsstapel im DATEV-Format (EXTF, Formatversion 13) in ANSI-Kodierung – dasselbe Format, das Buchhaltungsprogramme beim DATEV-Export erzeugen. Berater- und Mandantennummer sowie das Wirtschaftsjahr im Header müssen zu dem Mandanten passen, in den Sie importieren.

Warum passt eine Auszahlung nicht zu meinem Kontoauszug?

In der Vorschau steht bei jeder Auszahlung der Betrag, der auf Ihrem Bankkonto ankommen sollte. Fehlt eine Auszahlung oder steht sie im falschen Monat, liegt das meist am Zeitraum: Stripe ordnet Auszahlungen nach dem voraussichtlichen Eingangsdatum, Ihre Bank bucht sie manchmal einen Tag später. Laden Sie den Bericht dann für einen etwas größeren Zeitraum herunter.

Welches Belegdatum bekommen die Buchungen?

Bei „Summen je Auszahlung" das Auszahlungsdatum, denn die Sammelbuchung steht für alle Zahlungen darin. Kommt es auf den genauen Monat jeder Zahlung an, wählen Sie „Jede Zahlung einzeln" – dann trägt jede Buchung ihr eigenes Datum. Umfasst eine Auszahlung Zahlungen aus zwei Wirtschaftsjahren, lässt DATEV das in einem Stapel nicht zu; der Konverter weist Sie darauf hin.

Kann ich die Datei vor dem Import prüfen?

Ja. Unter der Vorschau sehen Sie alle Buchungen mit Konto, Gegenkonto und Buchungstext. Die heruntergeladene Datei können Sie außerdem im DATEV-Prüfer öffnen: Er kontrolliert Header, Spalten und jede Buchungszeile und rechnet die Soll- und Haben-Summen aus.

Was ist der Unterschied zu SmartKontoauszug?

Der Ausgangspunkt. Dieser Konverter braucht den Bericht, den Stripe bereits liefert. SmartKontoauszug liest die Buchungen aus PDF-Kontoauszügen – etwa vom Girokonto, auf dem die Stripe-Auszahlungen eingehen – und exportiert sie als DATEV, MT940, Excel und in weiteren Formaten. Dafür braucht es ein Konto; die ersten 5 Seiten sind gratis.

Und die Bankseite der Auszahlung?

Die Stripe-Auszahlungen gehen auf Ihrem Girokonto ein. SmartKontoauszug liest die Buchungen aus dem PDF-Kontoauszug und liefert sie als DATEV-Buchungsstapel, MT940 oder Excel. Die ersten 5 Seiten sind gratis.

  • 5 Seiten kostenlos · kein Abo · DSGVO-konform