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OFX-Datei öffnen und verstehen

Was das OFX-Format ist, welche Programme es nutzen, wie eine OFX-Datei aufgebaut ist und was Sie tun, wenn Ihre Software ein anderes Format erwartet.

VonNico Genz

Wer eine Datei mit der Endung .ofx vor sich hat, steht oft ratlos da: Ein Doppelklick öffnet meist nichts Sinnvolles. Dabei ist OFX ein etabliertes Format für Finanzdaten, nur eben eines, das für Programme gedacht ist, nicht für das bloße Ansehen. Wir klären, was dahintersteckt und wie Sie damit umgehen.

Was OFX ist

OFX steht für „Open Financial Exchange". Es ist ein Dateiformat für den Austausch von Finanzdaten zwischen Banken und Software, ähnlich wie CAMT.053 oder MT940, aber mit internationalem Hintergrund. Eine OFX-Datei kann Kontoumsätze, Salden und weitere Kontoinformationen enthalten.

Verbreitet ist das Format vor allem im Zusammenspiel mit Finanzprogrammen wie Quicken, QuickBooks oder älterer Software wie Microsoft Money. In diesen Programmen ist OFX ein gängiger Weg, Umsätze einzulesen.

Wie eine OFX-Datei aufgebaut ist

Eine OFX-Datei ist eine Textdatei, die ihre Daten über Kennzeichnungen in spitzen Klammern strukturiert, ähnlich wie bei XML. Jeder Wert steht in einem benannten Element: der Betrag, das Datum, der Verwendungszweck, die Kontonummer. Eine Software liest diese Elemente gezielt aus, statt einen Fließtext zerlegen zu müssen.

Damit ähnelt OFX im Prinzip dem moderneren CAMT.053, das ebenfalls jeden Wert in ein eigenes Element packt. Wie das dort aussieht, zeigt der Beitrag CAMT.053 einfach erklärt. Zum reinen Ansehen taugt aber weder das eine noch das andere gut, beide sind für die Verarbeitung durch Programme gemacht.

Wie Sie eine OFX-Datei öffnen

Zum Ansehen können Sie eine OFX-Datei mit einem einfachen Texteditor öffnen. Sie sehen dann die Elemente und Werte, aber keine übersichtliche Tabelle. Sinnvoll nutzbar wird die Datei erst in einem Programm, das OFX einlesen kann, also einer Finanz- oder Buchhaltungssoftware, die das Format unterstützt.

Das eigentliche Problem im Alltag ist meist umgekehrt: Sie haben eine OFX-Datei, aber Ihre Software erwartet ein anderes Format, oder Sie haben nur ein PDF und bräuchten OFX oder ein anderes strukturiertes Format.

Wenn die Formate nicht zusammenpassen

Genau hier setzt eine Umwandlung an. Wenn Ihre Bank ein Format liefert, das Ihre Software nicht mag, oder wenn Sie nur das PDF des Auszugs haben, brauchen Sie eine Brücke.

Mit SmartKontoauszug wandeln Sie einen PDF-Kontoauszug in ein strukturiertes Format um, darunter OFX, außerdem Excel, CSV, MT940 und CAMT.053. So bekommen Sie das Format, das Ihr Programm einlesen kann, auch wenn die Bank es nicht direkt anbietet. Welche Banken unterstützt werden, sehen Sie unter Kontoauszug umwandeln; die verfügbaren Formate und Kosten zeigt die Übersicht der Preise.

Häufige Fragen

Was ist eine OFX-Datei? Eine Datei im Format Open Financial Exchange, die Kontoumsätze und Salden strukturiert enthält. Sie wird vor allem von Finanzprogrammen wie Quicken oder QuickBooks genutzt.

Wie öffne ich eine OFX-Datei? Zum Ansehen mit einem Texteditor, sinnvoll nutzbar wird sie aber erst in einer Software, die OFX einlesen kann. Zum bloßen Betrachten ist das Format nicht gedacht.

Was ist der Unterschied zu CAMT.053? Beide strukturieren jeden Wert in eigene Elemente. CAMT.053 ist der europäische ISO-20022-Standard, OFX hat einen internationalen Hintergrund und ist bei bestimmten Finanzprogrammen verbreitet.

Meine Software will kein OFX. Was nun? Dann brauchen Sie das Format, das Ihr Programm erwartet. Aus einem PDF-Auszug lässt sich neben OFX auch Excel, CSV, MT940 oder CAMT.053 erzeugen.