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Verwendungszweck, Buchungstext und Co. - die Felder im Kontoauszug erklärt

Was bedeuten Buchungsdatum, Wertstellung, Verwendungszweck und Mandatsreferenz auf dem Kontoauszug? Eine verständliche Erklärung aller wichtigen Felder.

Ein Kontoauszug steckt voller Begriffe, die selten jemand erklärt. Buchungsdatum, Wertstellung, Verwendungszweck, Mandatsreferenz. Wer seine Auszüge für die Buchhaltung nutzt, sollte wissen, was dahintersteckt. Hier die wichtigsten Felder der Reihe nach.

Buchungsdatum und Wertstellung

Diese beiden werden oft verwechselt. Das Buchungsdatum ist der Tag, an dem die Bank den Vorgang verbucht hat. Die Wertstellung (auch Valuta) ist der Tag, ab dem das Geld für die Zinsberechnung zählt.

Meist liegen beide nah beieinander, manchmal unterscheiden sie sich um ein bis zwei Tage. Für die Buchhaltung ist in der Regel das Buchungsdatum relevant, für Zinsen die Wertstellung.

Buchungstext

Der Buchungstext beschreibt die Art der Buchung. Ihn trägt die Bank ein, nicht der Zahler. Typische Beispiele sind Lastschrift, Überweisung, Dauerauftrag, Gutschrift oder Kartenzahlung. So erkennen Sie auf einen Blick, wie das Geld geflossen ist.

Verwendungszweck

Den Verwendungszweck gibt die Person oder das Unternehmen ein, das die Zahlung auslöst. Hier steht zum Beispiel eine Rechnungsnummer, ein Kundenname oder „Miete Juni". Für die Zuordnung in der Buchhaltung ist dieses Feld oft das wichtigste, weil es verrät, worum es bei der Zahlung ging.

Manchmal ist der Verwendungszweck leer oder unklar. Dann hilft nur der Blick auf den Empfänger oder die zugehörige Rechnung.

Auftraggeber und Empfänger

Jede Buchung hat zwei Seiten. Bei einer Gutschrift sehen Sie den Auftraggeber, also wer Ihnen Geld geschickt hat. Bei einer Abbuchung sehen Sie den Empfänger. Dazu gehören meist der Name und die IBAN der Gegenseite.

Saldo

Der Saldo ist der Kontostand. Ein Auszug zeigt in der Regel den Anfangssaldo zu Beginn des Zeitraums und den Endsaldo am Ende. Die Differenz ergibt sich aus allen Buchungen dazwischen. Über den Saldo können Sie prüfen, ob Ihre Auszüge lückenlos sind: Der Endsaldo eines Monats muss dem Anfangssaldo des nächsten entsprechen.

Die SEPA-Felder

Bei Lastschriften tauchen oft drei weitere Angaben auf:

  • Mandatsreferenz: eine Kennung für die Erlaubnis, von Ihrem Konto abzubuchen.
  • Gläubiger-Identifikationsnummer: eine eindeutige Nummer des Zahlungsempfängers.
  • End-to-End-Referenz: eine Referenz, die den Zahlungsvorgang von Anfang bis Ende begleitet.

Diese Felder helfen, eine Lastschrift eindeutig zuzuordnen, etwa wenn Sie einer Abbuchung widersprechen wollen.

Warum die Felder für die Buchhaltung zählen

Für eine saubere Buchhaltung müssen diese Angaben erhalten bleiben. Genau hier verlieren manche Exportwege Informationen, zum Beispiel wenn ein langer Verwendungszweck abgeschnitten wird. Mit SmartKontoauszug wandeln Sie Ihren PDF-Kontoauszug in eine Tabelle um, in der jedes Feld in einer eigenen Spalte steht. So können Sie nach Empfänger filtern, nach Verwendungszweck suchen und die Buchungen sauber zuordnen. Welche Banken das Tool unterstützt, sehen Sie unter Kontoauszug umwandeln. Welche Exportformate dabei zur Auswahl stehen, sehen Sie bei den Preisen und Exportformaten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Buchungsdatum und Wertstellung? Das Buchungsdatum ist der Tag der Verbuchung. Die Wertstellung ist der Tag, ab dem das Geld für die Zinsberechnung zählt. Sie können sich um ein bis zwei Tage unterscheiden.

Wer schreibt den Verwendungszweck? Die Person oder das Unternehmen, das die Zahlung auslöst. Die Bank gibt ihn nicht vor.

Was ist eine Mandatsreferenz? Eine Kennung für ein SEPA-Lastschriftmandat, also für die Erlaubnis, von Ihrem Konto abzubuchen. Zusammen mit der Gläubiger-Identifikationsnummer lässt sich eine Lastschrift eindeutig zuordnen.

Warum fehlen bei manchen Buchungen Angaben? Nicht jede Zahlung enthält alle Felder. Bei einer Kartenzahlung steht oft kein Verwendungszweck, bei einer Bargeldabhebung kein Empfänger.